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Bonjour!

Bei Starkregen und Wind verlassen wir Italien über die Autobahngrenze. Frankreich erwartet uns kurz nach Cannes tatsächlich mit Sonnenschein, was uns dazu bringt wieder zurück auf die Küstenstraße zu fahren und somit doch etwas mehr von der Côte d’Azur zu sehen. Und was wir sehen gefällt uns – sehr sogar!! Leider ist irgendwo am Strand parken, um ein paar Meter zu gehen für uns unmöglich – alle (!!) Parkplätze sind mittlerweile mit einer Höhenbegrenzung von 1.80 (!!) versehen… Trotzdem genießen wir diesen Fahrtag, denn die Sonne wärmt auch das Gemüt wieder etwas auf 🙂

Nach 227 km erreichen wir den einzigen offenen (und bezahlbaren) Campingplatz in „Cavalaire sur Mer“. Wobei offen wohl eher etwas übertrieben ist – alles was nicht zur Grundversorgung gehört ist bereits geschlossen. Aber immerhin gibt es warmes Wasser – somit gibt es eine warme Dusche und das Geschirr lässt sich besser spülen 😉 So schnell freut man sich wieder über die kleinen Dinge im Alltag 😉

Am nächsten Tag legen wir einen weiteren Fahrtag ein, welcher die landschaftlichen Unterschiede der verschiedenen Regionen Frankreichs kaum schöner aufzeigen könnte. 286 km – von der Côte d’Azur in die Camargue nach „Le Grau du Roi“. Wiedersehen macht Freude, auch wenn es über 20 Jahre her ist… Claudia & ihre Familie haben hier über Jahre ihren Herbsturlaub verbracht. Und genau hier konnten wir einen geeigneten Stellplatz über die App Park4Night, welche uns übrigens seit Tag 1 als Stellplatzfinder dient, finden. In der Hoffnung da nicht alleine zu stehen, fahren wir den Parkplatz direkt am Strand an, wo wir aus dem Staunen kaum mehr heraus kommen – da stehen mindestens 50 Wohnmobile (davon 95 % mit französischem Kennzeichen) nebeneinander 😮 Mit der Gewissheit, dass unser Wohnmobil kaum sicherer stehen kann, machen wir uns auf die Suche nach einem (offenen) Restaurant, wo wir uns nach einer Woche unterwegs das erste Mal auswärts mit Fisch und Wein verköstigen lassen… Ä Guete!