{"id":1530,"date":"2022-02-07T17:55:44","date_gmt":"2022-02-07T17:55:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/?p=1530"},"modified":"2022-02-07T17:55:44","modified_gmt":"2022-02-07T17:55:44","slug":"lanzarote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/?p=1530","title":{"rendered":"Lanzarote"},"content":{"rendered":"<p>Trotz ruhiger See schaukelt die F\u00e4hre, kaum vom Festland weg, ziemlich stark. Die Zeit auf der F\u00e4hre zieht sich ganz sch\u00f6n in die L\u00e4nge und der Schlaf auf den Pilotensitzen ist auch nicht gerade erholsam. Immerhin sichtet Claudia am Nachmittag vom 2. Tag ein paar Delfine \ud83d\ude0a Nach fast 30 h auf offener See sind wir froh als endlich wieder Land in Sicht ist \u2013 Lanzarote und die zum Chinijo-Archipel geh\u00f6renden Islas de Alegranza, Monta\u00f1a Clara und La Graciosa. Bei Dunkelheit legen wir in Arrecife an und fahren direkt nach Costa Teguise, um da unsere 1. Nacht auf den Kanaren auf einem ganz normalen Parkplatz zu verbringen. Da zeigt sich f\u00fcr uns das erste Mal das ungew\u00f6hnliche Bild, von Leuten, welche auf einem Parkplatz im Wohnmobil leben. Wir sind beide von der F\u00e4hrfahrt ko und schlafen daher trotz dem Parkplatz-Verkehr sehr gut.<\/p>\n<p>Am ersten Morgen haben wir dann auch gleich die Chance, nur ein paar Meter vom Parkplatz weg, am Playa de las Cucharas baden zu gehen. Das Meer ist herrlich erfrischend, v\u00f6llig klar und der Strand ist fast leer. Costa Teguise hat in unseren Augen ansonsten nicht unbedingt viel mehr zu bieten, au\u00dfer einem Pup nach dem Anderen und nat\u00fcrlich die dazugeh\u00f6rigen Engl\u00e4nder. Wir machen uns auf den Weg Richtung Norden. Wir fahren einmal von der Hauptstra\u00dfe Richtung Meer weg und treffen genau auf den Ort Charco de Palo &#8211; DEM FKK Ort auf Lanzarote\u2026 Unser Aufenthalt f\u00e4llt daher etwas k\u00fcrzer aus als geplant \ud83d\ude09 Am Nachmittag schauen wir uns die Jameos del Agua, eine von C\u00e9sar Manrique inszenierte Kunst- und Kulturst\u00e4tte in der teilweise eingest\u00fcrzten Lavar\u00f6hre im Lavafeld des Vulkans Monte Corona, an. Nicht nur die kleinen Krebse faszinieren uns, sondern auch der (nicht-bade) Pool und Konzertsaal. F\u00fcr die Nacht fahren wir auf den Strand-Parkplatz am Playa Cal\u00e9ton Blanco, wo wir auf zwei Wohnmobile treffen, welche wir bereits auf der F\u00e4hre gesehen haben. Genau dazwischen soll f\u00fcr 2 N\u00e4chte unser Platz sein und somit sind die ersten Kontakte gekn\u00fcpft \ud83d\ude0a<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag nehmen wir es gem\u00fctlich, spazieren nach Orzola und gucken bei einem Kaffee dem gesch\u00e4ftigen Treiben im F\u00e4hrenhafen zu. Am n\u00e4chsten Morgen stehen wir selber bereits um 8.00 Uhr am Pier, um mit der F\u00e4hre nach La Garciosa zu fahren. Auf der unter Naturschutz stehenden Insel gibt es keine einzige geteerte Stra\u00dfe, daf\u00fcr sehr viel Natur. Wir haben geplant die Insel zur einen H\u00e4lfte abzuwandern. Vom einzigen Ort Caleta del Sebo geht es dem Meer entlang durch viel nix, an ein paar Ferienh\u00e4user vorbei, fast unber\u00fchrten Str\u00e4nden, \u00fcber die \u201eCh\u00e2teau\u201c zum Playa de las Conchas \u2013 einem wundersch\u00f6nen Strand, leider mit etwas zu gro\u00dfen Wellen f\u00fcrs baden. Zur\u00fcck im Ort gibt es dann doch noch ein wohlverdientes Bad am Hausstrand Playa del Salado bevor uns die F\u00e4hre zum Sonnenuntergang zur\u00fcck nach Lanzarote bringt.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen geht es in die Cueva de los Verdes, einem Teil eines insgesamt sieben Kilometer langen H\u00f6hlensystems, das einen der l\u00e4ngsten Lavatunnel der Erde bildet. Die F\u00fchrung ist sehr interessant und weckt noch einmal deutlicher das Verst\u00e4ndnis, was aktuell gerade auf La Palma passiert\u2026 Der Mirador del Roi ist theoretisch lediglich ein architektonisch reizvoller Aussichtspunkt auf 475 Meter im \u00e4u\u00dfersten Norden der Insel, praktisch aber galt er zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung Mitte der 1970 als eines der bedeutendsten modernen Bauwerke der Welt. Kein anderer als C\u00e9sar Manrique hat den Aussichtspunkt entworfen. Vom Aussichtspunkt schweift der Blick \u00fcber die Felsklippen und die namensstiftende Meerenge Rio hin\u00fcber bis auf den Chinijo-Archipel und den Felsen Roque del Este. Am Fu\u00df der Steilk\u00fcste sieht man eine der \u00e4ltesten Salinen der Kanaren und den Playa del Risco, welcher nur per Boot oder zu Fu\u00df erreichbar ist. Unser weiterer Weg f\u00fchrt \u00fcber den Mirador de Guinate hoch hinauf. Unser Ziel ganz weit oben im \u201eGebirge\u201c zu stehen, verwerfen wir in dem Moment sofort wieder als wir auf einer gef\u00fchlten senkrecht ansteigenden Schotterpiste, mit horrenden L\u00f6cher fast stecken bleiben. Aber auch diese Erfahrung muss Man(n) mal machen \ud83d\ude09 Durch M\u00e1guez und Har\u00eda f\u00fchrt uns die enge, steile und kurvige Stra\u00dfe zum Mirador de los Helechos, von welchem wir \u00fcber den ganzen Norden der Insel Blicken k\u00f6nnen. Genie\u00dfen ist leider auch hier nicht so, da uns der Wind ganz sch\u00f6n arg um die Ohren pfeift. Via Teguise f\u00fchrt uns der Weg wieder runter an die K\u00fcste an den Playa de San Juan nahe von Caleta de Famara. Von wo man einen perfekten Blick auf das Famaramassiv hat. Dann weiter auf die La Isleta. Die La Isleta scheint ein sehr fr\u00fch gescheitertes Bauprojekt zu sein, denn auf dieser Halbinsel gibt es Stra\u00dfen und Kreisverkehre, nicht aber ein Geb\u00e4ude. Hier verbringen wir das erste Mal eine Nacht ohne ein weiteres Wohnmobil, unweit vom riesigen und bekannten Sporthotel Club La Santa.<\/p>\n<p>Spontan fahren wir am n\u00e4chsten Morgen in den Timanfaya Nationalpark. Diese Mondlandschaft ist zwischen 1730 und 1736 durch einen der gr\u00f6\u00dften vulkanischen Kataklysmen seit Beginn der Geschichtsschreibung entstanden. Die Monta\u00f1as del Fuego (Feuerberge) tragen ihren Namen also v\u00f6llig zu Recht. Die Stra\u00dfe in den Park f\u00fchrt bereits durch die Lavafelder und an Kratern vorbei bis zum Besucherzentrum. Hier ist bereits einiges los, aber wir m\u00fcssen zum Gl\u00fcck nicht lange warten bis wir einen Platz im Bus, welcher uns durch den Nationalpark f\u00e4hrt, kriegen. Der 51 km<sup>2<\/sup> gro\u00dfe Nationalpark kann nur auf diese Weise besichtigt werden, was, wie wir feststellen (ohne Vorwarnung) nur f\u00fcr gute M\u00e4gen geeignet ist. Die Tour, mit Audioguide, f\u00fchrt w\u00e4hrend ca. 35 Minuten auf einer sehr engen, kurvenreichen und teils steilen 14 km langen asphaltierten Stra\u00dfe durch spektakul\u00e4res vulkanisches Terrain. Nach der Tour kann man auf dem Islote de Hilario die vom Nationalparkteam gezeigte Tricks anschauen, welche alle mit der Tatsache, dass in 2 m Tiefe die Temperatur noch immer 300 \u00b0C und in 10 m Tiefe bis zu 600 \u00b0C betr\u00e4gt, beruhen:<\/p>\n<ul>\n<li>Kieselsteine halten (Vorsicht heiss \ud83d\ude09),<\/li>\n<li>Gestr\u00fcpp entz\u00fcnden durchs alleinige an die Erde dr\u00fccken,<\/li>\n<li>Geysir (danke f\u00fcr die warme Dusche \ud83d\ude09) und<\/li>\n<li>die Grillstelle vom Restaurant besichtigen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zum Gl\u00fcck waren wir so fr\u00fch im Park, denn zum Zeitpunkt unserer Ausfahrt stehen die Autos fast bis zum Parkeingang und warten darauf \u00fcberhaupt auf den Parkplatz gelassen zu werden. Unser n\u00e4chstes Ziel ist Playa Blanca. Dieser hoffnungslos \u00fcberf\u00fcllte Touristenort zieht uns nicht in seine Bahn und auch die Restaurants tragen stolze Preise auf ihren Speisekarten. Wir finden aber trotzdem eine kleine schnuckelige Pizzeria, wo wir unseren Hunger mit Pizza und Pasta stillen k\u00f6nnen \ud83d\ude1b Danach fahren wir \u00fcber eine laaaange Schotterstra\u00dfe bis zum Playa del Papagayo, wo wir geplant haben \u00fcber Nacht zu stehen \u2013 leider gibt es hier aber ein Camper-Verbotsschild \ud83d\ude41\u00a0Also hoppeln wir nach einem kurzen Blick an den Playa de la Cera wieder alles zur\u00fcck und stellen uns an den Ortsrand von Playa Blanca. Am n\u00e4chsten Tag gehen wir zu Fu\u00df der K\u00fcste entlang die 6 km \u00fcber den Playa Mujeres, del Pozo und de Papagayo bis zum Punta del Papagayo. Es ist eine sch\u00f6ne Strecke und das Bad im Meer hat man sich danach definitiv verdient. Nach dem R\u00fcckweg, gehen wir kurz an den sch\u00f6nsten Strand in Playa Blanca &#8211; dem \u201ePlaya Dorada\u201c und fahren dann zum Parkplatz am Playa Honda \u2013 direkt am Flughafengel\u00e4nde. Hier kann man schon fast die Insassen in den startenden Flugzeuge sehen \ud83d\ude09 aber dank dem Nacht-Flug-Verbot schlafen wir auch hier gut.<\/p>\n<p>Mit den Fahrr\u00e4der fahren wir am n\u00e4chsten Tag nach Arrecife. Leider k\u00f6nnen wir nur die H\u00e4lfte der Strecke auf der Promenade fahren, da uns ein Polizist aufhaltet und darauf hinweist, dass auf der Promenade Fahrverbot ist \ud83d\ude1b Die Stadt bildet einen enormen Kontrast zum Rest der Insel. In Arrecife steht das einzige Hochhaus der ganzen Insel \u2013 das Gran Hotel &amp; Spa, direkt neben dem Strand Playa del Reducto. Das Castillo de San Gabriel (Geschichtsmuseum) ist eine ehemalige Festungsanlage, welche auf einer Halbinsel liegt und \u00fcber zwei Br\u00fccken erreichbar ist. Von hier sieht man den Turm der Iglesia de San Gin\u00e9s de Clermont \u00fcber die D\u00e4cher heraus ragen. Die Charco de San Gin\u00e9s, die Meerwasserlagune am Rande der Altstadt, mit ihren zahlreichen kleinen Fischerboote hat eine ganz besondere Charme. Kein Wunder eigentlich, denn auch die wurde von C\u00e9sar Manrique gestaltet. Sogar ein Walskelett von einem weiblichen Brydewal kann hier betrachtet werden. Am Castillo de San Jos\u00e9 (Kunstmuseum) vorbei fahren wir bis zum Schiffswrack Telamon. 1981 ist dieses Frachtschiff vor der K\u00fcste Lanzarotes gesunken. Damit es den Hafen von Arrecife nicht blockiert, wurde es von einem Fischerboot an seine heutige Stelle gezogen. Leider ist das Wrack mittlerweile schon sehr zerfallen.<\/p>\n<p>Aufgrund des etwas k\u00fchleren Wetters machen wir am n\u00e4chsten Tag einen \u201eKultur-Tag\u201c und fahren ins Landesinnere, um uns weitere Sehensw\u00fcrdigkeiten von C\u00e9sar Manrique anzuschauen. Den ersten Stopp machen wir in der Fundaci\u00f3n C\u00e9sar Manrique. Hierbei handelt es sich um das ehemalige Wohnhaus des K\u00fcnstlers, das er von 1968 bis 1988 selbst bewohnte. Das besondere des k\u00fcnstlerischen Hauses ist, dass es in 5 Lava-Blasen integriert wurde. Der Rundgang durch das Haus ist faszinierend und unterscheidet sich stark von dem inspirierenden Casa Museo de C\u00e9sar Manrique in Har\u00eda, welches wir als n\u00e4chstes anschauen. Dies ist sein letztes Wohnhaus gewesen, wo er bis zu seinem Tod 1992 gelebt hat. In diesem Haus ist fotografieren in den Innenr\u00e4umen verboten. \u00dcber den Aussichtspunkt \u201eLos Helechos\u201c fahren wir nach Teguise, wo wir uns trotz leichtem Regen dieses h\u00fcbsche St\u00e4dtchen angucken. Leider wirkt es etwas verlassen.<\/p>\n<p>Entgegen unserem Plan starten wir am n\u00e4chsten Morgen nicht auf die gro\u00dfe Wanderung, da es die ganze Nacht und auch am Morgen immer wieder stark regnet und der Wind geht. Wir suchen daf\u00fcr das kleine Kaffee \u201eJonnie Bakes\u201c auf, wo wir zwar kein WLan haben, daf\u00fcr aber Strom und dank den beiden mehr-englisch-geht-nicht Inhaber sehr gut unterhalten sind. Von den super leckeren Apple-Crumble, Peanut und 4-Chocolate Muffins reden wir erst gar nicht \ud83d\ude1b<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag nehmen wir fr\u00fch den Bus von Teguise nach Orzola, wo wir unsere Wanderung starten \u2013 unser Ziel ist es in den n\u00e4chsten 3 Tagen Lanzarote von Nord nach S\u00fcd entlang dem GR 131 \u201eCamino Naturales de Lanzarote\u201c zu durchwandern. Der erste Tag f\u00fchrt uns zur\u00fcck nach Teguise was einer Distanz von rund 30 km und einem Anstieg von rund 1000 H\u00f6henmeter entspricht. Der Weg f\u00fchrt an dem h\u00fcbschen D\u00f6rfchen Har\u00eda vorbei auf den Mirador de Ermita de las Nieves, wo es genau in diesem Moment zu st\u00fcrmen und regnen beginnt. Und zwar so stark, dass unsere Plastikponchos nach 5 Minuten v\u00f6llig zerfetzt sind. Zum Gl\u00fcck h\u00e4lt der Regen nur kurz an und wir haben ein super Ausblick an die K\u00fcste nach Famara. Bei der Ankunft in Teguise g\u00f6nnen wir uns einen super leckeren Cr\u00eapes und einen Cortado leche y leche in einem coolen kleinen Restaurant.<\/p>\n<p>Der 2. Tag unserer Wanderung ist unser Spitzentag mit 38 km L\u00e4nge, 700 H\u00f6henmeter rauf und 900 H\u00f6henmeter runter. Der erste Teil vom Weg ist alles andere als Interessant, l\u00e4uft sich aber gut. Ab San Bartolom\u00e9 wird die Strecke interessanter, aber leider auch das Wetter zwischenzeitlich wieder ungem\u00fctlich. Nach leckeren Tapas in einem kleinen Einheimischen Restaurant, geht es wieder im Trocknen durch die Weinberge bis nach Yaiza, wo wir ein Zimmer bei einer Familie gebucht haben. Endlich mal wieder gibt es eine richtige, warme Dusche und ein Bett \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Der letzte Tag f\u00fchrt uns von Yaiza \u00fcber 15 Kilometer relativ eben bis nach Playa Blanca. Die Strecke ist relativ unspektakul\u00e4r. Als Belohnung gibt es Essen in einem Restaurant direkt an der Promenade, bevor uns der Bus wieder zur\u00fcck zu unserem Wohnmobil, welches neben der Polizia Local in Teguise geparkt ist, bringt. Alles in allem fanden wir die Wanderung super. Man nimmt die Landschaft noch einmal ganz anders war und die Bewegung tat uns sehr gut!<\/p>\n<p>Am 01. Dezember starten wir bei Sonnenschein unseren letzten Entdeckungstag in den nord-\u00f6stlichen Teil von Lanzarote. Wir fahren zu der Stratified City, was bizarre Gesteinsformationen sind, die aufgrund von Erosion regelm\u00e4\u00dfig ihr Aussehen ver\u00e4ndern. Weiter geht es zum leider geschlossenen \u201eMuseo La Cochinilla\u201c, wo die Farbstoffherstellung aus Cochenillel\u00e4usen aufgezeigt werden w\u00fcrde. Danach f\u00fchrt unser Weg an der alten Talsperre \u201ePresa de Mala\u201c, welche aufgrund ihrer Undichtheit nie genutzt wurde, vorbei nach Arrieta. Hier steht das blaue Haus \u201eCasa La Juanita\u201c, welches sich komplett von den restlichen H\u00e4user Lanzarotes unterscheidet und im Privatbesitz ist. Direkt daneben liegt der ganz kleine Strand \u201ePlaya del Charcon\u201c \u2013 richtig h\u00fcbsch angelegt mit glasklarem Wasser \ud83d\ude0a In Punta Mujeres gehen wir dann endlich baden. Das \u201ePiscinas Naturales de Punta Mujeres\u201c hat super klares Wasser und ist tief genug um zu schnorcheln. In den beiden weiteren Piscinas \u201eLas Rosas\u201c und \u201eCaleta del Espino\u201c gehen wir nicht baden, da sie uns weniger gut gefallen. Weiter s\u00fcdlich an der Ostk\u00fcste in Puerto del Carmen, dem Touristenort schlechthin, h\u00fcpfen wir am Nachmittag an einem fast leeren Strand noch einmal ins (leider) sehr flache Meer, bevor wir uns einen super sch\u00f6nen Sonnenuntergang in der N\u00e4he vom h\u00fcbschen kleinen Hafen anschauen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fahren wir mit den Elektroroller vom Flughafenparkplatz nach Arrecife. Die fahren richtig schnell und es macht auch voll Spa\u00df, aber ganz billig und ungef\u00e4hrlich sind die Dinger auch nicht. Doch sie f\u00fchren uns zum Ziel \u2013 im Gran Hotel &amp; Spa im Blue 17 fr\u00fchst\u00fccken. Die Aussicht vom 17. Stock \u00fcber die ganze Stadt und die K\u00fcste ist schon eindr\u00fccklich und das Fr\u00fchst\u00fcck dazu auch super lecker \ud83d\ude1b<\/p>\n<p>Das Bauern- bzw. Fruchtbarkeits-Denkmal \u201eMonumento al Campesino\u201c ist eines der ersten Werke von C\u00e9sar Manrique auf Lanzarote. Das aus alten Wassertanks und Beton erstellte Denkmal ist etwa 15 Meter hoch. Direkt dahinter liegt ein kostenfreies Museum zu dem traditionellen Handwerksarbeiten der Insel und ein Restaurant. Auf dem Weg ins Weinbaugebiet, wollen wir noch eine kleine Rundwanderung um den Caldera Colorado machen, wo sich die Lava-Bomben befinden, welche im Zuge eines Vulkanausbruchs ausgespuckt wurden. Das Wetter macht uns aufgrund von einem mit heftigem Wind begleiteten starken Regenguss leider einen Strich durch die Rechnung und wir m\u00fcssen vorzeitig umdrehen. Unsere n\u00e4chste Station ist das \u201eMuseo el Grifo\u201c im Weinbaugebiet La Geria. Nach dem Rundgang durch das Museum, welches sich in der \u00e4ltesten Weinkellerei der Insel (1775) befindet, verkosten wir den Wein und f\u00fcllen unseren Weinvorrat im Wohnmobil auf \ud83d\ude0a<\/p>\n<p>Weiter geht es zu den Salinas del Janubio, welches die gr\u00f6\u00dfte Salzgewinnungsanlage der kanarischen Inseln ist, wo wir auch gleich unseren Salzvorrat auff\u00fcllen. In El Golfo schauen wir uns vom kleinen Aussichtspunkt den Lago Verde an. Dies ist eine gr\u00fcne Meerwasser-Lagune am Strand neben dem Ort. Der See erh\u00e4lt seine gr\u00fcne Farbe aufgrund der Algen, die je nach Lichteinfall besonders gr\u00fcn reflektieren. Dies ist wegen den Wolken bei uns leider nicht der Fall. Vom Mirador El Golfo sehen wir \u00fcber das kleine D\u00f6rfchen mit seinen Fischrestaurants, welche leider alle (f\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse) zu sp\u00e4t \u00f6ffnen. Die Nacht verbringen wir ganz alleine bei den \u201eLos Hervideros\u201c.<\/p>\n<p>Die Los Hervideros sind vor allem bei Flut eindr\u00fccklich, da es sich um tosende Wellen handelt, welche an der Lava-K\u00fcste einschlagen. Die K\u00fcste entstand 1824 als nach Vulkanausbr\u00fcchen letztmalig Lava ins Meer floss und die aufprallenden Wellen mit der Zeit Tunnel, H\u00f6hlen und L\u00f6cher gruben. Ein letztes Mal fahren wir quer \u00fcber die Insel von West nach Ost nach Puerto Calero in den Jachthafen. Um den Hafen hat sich ein nicht spektakul\u00e4rer, eher teurer, Touristenort gebildet, doch der Hafen selbst ist aufgrund der vielen Segelboote in allen Gr\u00f6\u00dfen sehr sehenswert und voll Timos Ding \ud83d\ude0a<\/p>\n<p>\u00dcber den Balc\u00f3n de Fem\u00e9s, welcher einen spektakul\u00e4ren Blick \u00fcber den S\u00fcden der Insel erm\u00f6glicht, geht die Fahrt weiter zum Faro de Punta Pechiguera. Wir sehen von hier bereits Fuerteventura und entscheiden spontan noch heute mit der F\u00e4hre r\u00fcber zu fahren, da wir mit allem was wir gesehen haben f\u00fcr uns einen Haken hinter Lanzarote machen k\u00f6nnen. Es ist Zeit f\u00fcr die gro\u00dfen weiten Sandstr\u00e4nde \ud83d\ude0a<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ps: Wir haben auch Fuerteventura und Gran Canaria bereits hinter uns gelassen und befinden uns aktuell gerade (noch) auf El Hierro. Die Updates zu den 2 Inseln folgen bald\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz ruhiger See schaukelt die F\u00e4hre, kaum vom Festland weg, ziemlich stark. Die Zeit auf der F\u00e4hre zieht sich ganz sch\u00f6n in die L\u00e4nge und der Schlaf auf den Pilotensitzen ist auch nicht gerade erholsam. Immerhin sichtet Claudia am Nachmittag vom 2. Tag ein paar Delfine \ud83d\ude0a Nach fast 30 h auf offener See sind wir froh als endlich wieder Land in Sicht ist \u2013 Lanzarote und die zum Chinijo-Archipel geh\u00f6renden Islas de Alegranza, Monta\u00f1a Clara und La Graciosa. Bei Dunkelheit legen wir in Arrecife an und fahren direkt nach Costa Teguise, um da unsere 1. Nacht auf den Kanaren auf einem ganz normalen Parkplatz zu verbringen. Da zeigt sich f\u00fcr uns das erste Mal das ungew\u00f6hnliche Bild, von Leuten, welche auf einem Parkplatz im Wohnmobil leben. Wir sind beide von der F\u00e4hrfahrt ko und schlafen daher trotz dem Parkplatz-Verkehr sehr gut. Am ersten Morgen haben wir dann auch gleich die Chance, nur ein paar Meter vom Parkplatz weg, am Playa de las Cucharas baden zu gehen. Das Meer ist herrlich erfrischend, v\u00f6llig klar und der Strand ist fast leer. Costa Teguise hat in unseren Augen ansonsten nicht unbedingt viel mehr zu bieten, au\u00dfer einem Pup nach dem Anderen und nat\u00fcrlich die dazugeh\u00f6rigen Engl\u00e4nder. Wir machen uns auf den Weg Richtung Norden. Wir fahren einmal von der Hauptstra\u00dfe Richtung Meer weg und treffen genau auf den Ort Charco de Palo &#8211; DEM FKK Ort auf Lanzarote\u2026 Unser Aufenthalt f\u00e4llt daher etwas k\u00fcrzer aus als geplant \ud83d\ude09 Am Nachmittag schauen wir uns die Jameos del Agua, eine von C\u00e9sar Manrique inszenierte Kunst- und Kulturst\u00e4tte in der teilweise eingest\u00fcrzten Lavar\u00f6hre im Lavafeld des Vulkans Monte Corona, an. Nicht nur die kleinen Krebse faszinieren uns, sondern auch der (nicht-bade) Pool und Konzertsaal. F\u00fcr die Nacht fahren wir auf den Strand-Parkplatz am Playa Cal\u00e9ton Blanco, wo wir auf zwei Wohnmobile treffen, welche wir bereits auf der F\u00e4hre gesehen haben. Genau dazwischen soll f\u00fcr 2 N\u00e4chte unser Platz sein und somit sind die ersten Kontakte gekn\u00fcpft \ud83d\ude0a Am n\u00e4chsten Tag nehmen wir es gem\u00fctlich, spazieren nach Orzola und gucken bei einem Kaffee dem gesch\u00e4ftigen Treiben im F\u00e4hrenhafen zu. Am n\u00e4chsten Morgen stehen wir selber bereits um 8.00 Uhr am Pier, um mit der F\u00e4hre nach La Garciosa zu fahren. Auf der unter Naturschutz stehenden Insel gibt es keine einzige geteerte Stra\u00dfe, daf\u00fcr sehr viel Natur. Wir haben geplant die Insel zur einen H\u00e4lfte abzuwandern. Vom einzigen Ort Caleta del Sebo geht es dem Meer entlang durch viel nix, an ein paar Ferienh\u00e4user vorbei, fast unber\u00fchrten Str\u00e4nden, \u00fcber die \u201eCh\u00e2teau\u201c zum Playa de las Conchas \u2013 einem wundersch\u00f6nen Strand, leider mit etwas zu gro\u00dfen Wellen f\u00fcrs baden. Zur\u00fcck im Ort gibt es dann doch noch ein wohlverdientes Bad am Hausstrand Playa del Salado bevor uns die F\u00e4hre zum Sonnenuntergang zur\u00fcck nach Lanzarote bringt. Am n\u00e4chsten Morgen geht es in die Cueva de los Verdes, einem Teil eines insgesamt sieben Kilometer langen H\u00f6hlensystems, das einen der l\u00e4ngsten Lavatunnel der Erde bildet. Die F\u00fchrung ist sehr interessant und weckt noch einmal deutlicher das Verst\u00e4ndnis, was aktuell gerade auf La Palma passiert\u2026 Der Mirador del Roi ist theoretisch lediglich ein architektonisch reizvoller Aussichtspunkt auf 475 Meter im \u00e4u\u00dfersten Norden der Insel, praktisch aber galt er zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung Mitte der 1970 als eines der bedeutendsten modernen Bauwerke der Welt. Kein anderer als C\u00e9sar Manrique hat den Aussichtspunkt entworfen. Vom Aussichtspunkt schweift der Blick \u00fcber die Felsklippen und die namensstiftende Meerenge Rio hin\u00fcber bis auf den Chinijo-Archipel und den Felsen Roque del Este. Am Fu\u00df der Steilk\u00fcste sieht man eine der \u00e4ltesten Salinen der Kanaren und den Playa del Risco, welcher nur per Boot oder zu Fu\u00df erreichbar ist. Unser weiterer Weg f\u00fchrt \u00fcber den Mirador de Guinate hoch hinauf. Unser Ziel ganz weit oben im \u201eGebirge\u201c zu stehen, verwerfen wir in dem Moment sofort wieder als wir auf einer gef\u00fchlten senkrecht ansteigenden Schotterpiste, mit horrenden L\u00f6cher fast stecken bleiben. Aber auch diese Erfahrung muss Man(n) mal machen \ud83d\ude09 Durch M\u00e1guez und Har\u00eda f\u00fchrt uns die enge, steile und kurvige Stra\u00dfe zum Mirador de los Helechos, von welchem wir \u00fcber den ganzen Norden der Insel Blicken k\u00f6nnen. Genie\u00dfen ist leider auch hier nicht so, da uns der Wind ganz sch\u00f6n arg um die Ohren pfeift. Via Teguise f\u00fchrt uns der Weg wieder runter an die K\u00fcste an den Playa de San Juan nahe von Caleta de Famara. Von wo man einen perfekten Blick auf das Famaramassiv hat. Dann weiter auf die La Isleta. Die La Isleta scheint ein sehr fr\u00fch gescheitertes Bauprojekt zu sein, denn auf dieser Halbinsel gibt es Stra\u00dfen und Kreisverkehre, nicht aber ein Geb\u00e4ude. Hier verbringen wir das erste Mal eine Nacht ohne ein weiteres Wohnmobil, unweit vom riesigen und bekannten Sporthotel Club La Santa. Spontan fahren wir am n\u00e4chsten Morgen in den Timanfaya Nationalpark. Diese Mondlandschaft ist zwischen 1730 und 1736 durch einen der gr\u00f6\u00dften vulkanischen Kataklysmen seit Beginn der Geschichtsschreibung entstanden. Die Monta\u00f1as del Fuego (Feuerberge) tragen ihren Namen also v\u00f6llig zu Recht. Die Stra\u00dfe in den Park f\u00fchrt bereits durch die Lavafelder und an Kratern vorbei bis zum Besucherzentrum. Hier ist bereits einiges los, aber wir m\u00fcssen zum Gl\u00fcck nicht lange warten bis wir einen Platz im Bus, welcher uns durch den Nationalpark f\u00e4hrt, kriegen. Der 51 km2 gro\u00dfe Nationalpark kann nur auf diese Weise besichtigt werden, was, wie wir feststellen (ohne Vorwarnung) nur f\u00fcr gute M\u00e4gen geeignet ist. Die Tour, mit Audioguide, f\u00fchrt w\u00e4hrend ca. 35 Minuten auf einer sehr engen, kurvenreichen und teils steilen 14 km langen asphaltierten Stra\u00dfe durch spektakul\u00e4res vulkanisches Terrain. Nach der Tour kann man auf dem Islote de Hilario die vom Nationalparkteam gezeigte Tricks anschauen, welche alle mit der Tatsache, dass in 2 m Tiefe die Temperatur noch immer 300 \u00b0C und in 10 m Tiefe bis zu 600 \u00b0C betr\u00e4gt, beruhen: Kieselsteine halten (Vorsicht heiss \ud83d\ude09), Gestr\u00fcpp entz\u00fcnden durchs alleinige an die Erde dr\u00fccken, Geysir (danke f\u00fcr die warme Dusche \ud83d\ude09) und die Grillstelle vom Restaurant besichtigen Zum Gl\u00fcck waren wir so fr\u00fch im Park, denn zum Zeitpunkt unserer Ausfahrt stehen die Autos fast bis zum Parkeingang und warten darauf \u00fcberhaupt auf den Parkplatz gelassen zu werden. Unser n\u00e4chstes Ziel ist Playa Blanca. Dieser hoffnungslos \u00fcberf\u00fcllte Touristenort zieht uns nicht in seine Bahn und auch die Restaurants tragen stolze Preise auf ihren Speisekarten. Wir finden aber trotzdem eine kleine schnuckelige Pizzeria, wo wir unseren Hunger mit Pizza und Pasta stillen k\u00f6nnen \ud83d\ude1b Danach fahren wir \u00fcber eine laaaange Schotterstra\u00dfe bis zum Playa del Papagayo, wo wir geplant haben \u00fcber Nacht zu stehen \u2013 leider gibt es hier aber ein Camper-Verbotsschild \ud83d\ude41\u00a0Also hoppeln wir nach einem kurzen Blick an den Playa de la Cera wieder alles zur\u00fcck und stellen uns an den Ortsrand von Playa Blanca. Am n\u00e4chsten Tag gehen wir zu Fu\u00df der K\u00fcste entlang die 6 km \u00fcber den Playa Mujeres, del Pozo und de Papagayo bis zum Punta del Papagayo. Es ist eine sch\u00f6ne Strecke und das Bad im Meer hat man sich danach definitiv verdient. Nach dem R\u00fcckweg, gehen wir kurz an den sch\u00f6nsten Strand in Playa Blanca &#8211; dem \u201ePlaya Dorada\u201c und fahren dann zum Parkplatz am Playa Honda \u2013 direkt am Flughafengel\u00e4nde. Hier kann man schon fast die Insassen in den startenden Flugzeuge sehen \ud83d\ude09 aber dank dem Nacht-Flug-Verbot schlafen wir auch hier gut. Mit den Fahrr\u00e4der fahren wir am n\u00e4chsten Tag nach Arrecife. Leider k\u00f6nnen wir nur die H\u00e4lfte der Strecke auf der Promenade fahren, da uns ein Polizist aufhaltet und darauf hinweist, dass auf der Promenade Fahrverbot ist \ud83d\ude1b Die Stadt bildet einen enormen Kontrast zum Rest der Insel. In Arrecife steht das einzige Hochhaus der ganzen Insel \u2013 das Gran Hotel &amp; Spa, direkt neben dem Strand Playa del Reducto. Das Castillo de San Gabriel (Geschichtsmuseum) ist eine ehemalige Festungsanlage, welche auf einer Halbinsel liegt und \u00fcber zwei Br\u00fccken erreichbar ist. Von hier sieht man den Turm der Iglesia de San Gin\u00e9s de Clermont \u00fcber die D\u00e4cher heraus ragen. Die Charco de San Gin\u00e9s, die Meerwasserlagune am Rande der Altstadt, mit ihren zahlreichen kleinen Fischerboote hat eine ganz besondere Charme. Kein Wunder eigentlich, denn auch die wurde von C\u00e9sar Manrique gestaltet. Sogar ein Walskelett von einem weiblichen Brydewal kann hier betrachtet werden. Am Castillo de San Jos\u00e9 (Kunstmuseum) vorbei fahren wir bis zum Schiffswrack Telamon. 1981 ist dieses Frachtschiff vor der K\u00fcste Lanzarotes gesunken. Damit es den Hafen von Arrecife nicht blockiert, wurde es von einem Fischerboot an seine heutige Stelle gezogen. Leider ist das Wrack mittlerweile schon sehr zerfallen. Aufgrund des etwas k\u00fchleren Wetters machen wir am n\u00e4chsten Tag einen \u201eKultur-Tag\u201c und fahren ins Landesinnere, um uns weitere Sehensw\u00fcrdigkeiten von C\u00e9sar Manrique anzuschauen. Den ersten Stopp machen wir in der Fundaci\u00f3n C\u00e9sar Manrique. Hierbei handelt es sich um das ehemalige Wohnhaus des K\u00fcnstlers, das er von 1968 bis 1988 selbst bewohnte. Das besondere des k\u00fcnstlerischen Hauses ist, dass es in 5 Lava-Blasen integriert wurde. Der Rundgang durch das Haus ist faszinierend und unterscheidet sich stark von dem inspirierenden Casa Museo de C\u00e9sar Manrique in Har\u00eda, welches wir als n\u00e4chstes anschauen. Dies ist sein letztes Wohnhaus gewesen, wo er bis zu seinem Tod 1992 gelebt hat. In diesem Haus ist fotografieren in den Innenr\u00e4umen verboten. \u00dcber den Aussichtspunkt \u201eLos Helechos\u201c fahren wir nach Teguise, wo wir uns trotz leichtem Regen dieses h\u00fcbsche St\u00e4dtchen angucken. Leider wirkt es etwas verlassen. Entgegen unserem Plan starten wir am n\u00e4chsten Morgen nicht auf die gro\u00dfe Wanderung, da es die ganze Nacht und auch am Morgen immer wieder stark regnet und der Wind geht. Wir suchen daf\u00fcr das kleine Kaffee \u201eJonnie Bakes\u201c auf, wo wir zwar kein WLan haben, daf\u00fcr aber Strom und dank den beiden mehr-englisch-geht-nicht Inhaber sehr gut unterhalten sind. Von den super leckeren Apple-Crumble, Peanut und 4-Chocolate Muffins reden wir erst gar nicht \ud83d\ude1b Am n\u00e4chsten Tag nehmen wir fr\u00fch den Bus von Teguise nach Orzola, wo wir unsere Wanderung starten \u2013 unser Ziel ist es in den n\u00e4chsten 3 Tagen Lanzarote von Nord nach S\u00fcd entlang dem GR 131 \u201eCamino Naturales de Lanzarote\u201c zu durchwandern. Der erste Tag f\u00fchrt uns zur\u00fcck nach Teguise was einer Distanz von rund 30 km und einem Anstieg von rund 1000 H\u00f6henmeter entspricht. Der Weg f\u00fchrt an dem h\u00fcbschen D\u00f6rfchen Har\u00eda vorbei auf den Mirador de Ermita de las Nieves, wo es genau in diesem Moment zu st\u00fcrmen und regnen beginnt. Und zwar so stark, dass unsere Plastikponchos nach 5 Minuten v\u00f6llig zerfetzt sind. Zum Gl\u00fcck h\u00e4lt der Regen nur kurz an und wir haben ein super Ausblick an die K\u00fcste nach Famara. Bei der Ankunft in Teguise g\u00f6nnen wir uns einen super leckeren Cr\u00eapes und einen Cortado leche y leche in einem coolen kleinen Restaurant. Der 2. Tag unserer Wanderung ist unser Spitzentag mit 38 km L\u00e4nge, 700 H\u00f6henmeter rauf und 900 H\u00f6henmeter runter. Der erste Teil vom Weg ist alles andere als Interessant, l\u00e4uft sich aber gut. Ab San Bartolom\u00e9 wird die Strecke interessanter, aber leider auch das Wetter zwischenzeitlich wieder ungem\u00fctlich. Nach leckeren Tapas in einem kleinen Einheimischen Restaurant, geht es wieder im Trocknen durch die Weinberge bis nach Yaiza, wo wir ein Zimmer bei einer Familie gebucht haben. Endlich mal wieder gibt es eine richtige, warme Dusche und ein Bett \ud83d\ude09 Der letzte Tag f\u00fchrt uns von Yaiza \u00fcber 15 Kilometer relativ eben bis nach Playa Blanca. Die Strecke ist relativ unspektakul\u00e4r. Als Belohnung gibt es Essen in einem Restaurant direkt an der Promenade, bevor uns der Bus wieder zur\u00fcck zu unserem Wohnmobil, welches neben der Polizia Local in Teguise geparkt ist, bringt. Alles in allem fanden wir die Wanderung super. Man nimmt die Landschaft noch einmal ganz anders war und die Bewegung tat uns sehr gut! Am 01. Dezember starten wir bei Sonnenschein unseren letzten Entdeckungstag in den nord-\u00f6stlichen Teil von Lanzarote. Wir fahren zu der Stratified City, was bizarre Gesteinsformationen sind, die aufgrund von Erosion regelm\u00e4\u00dfig ihr Aussehen ver\u00e4ndern. Weiter geht es zum leider geschlossenen \u201eMuseo La Cochinilla\u201c, wo die Farbstoffherstellung aus Cochenillel\u00e4usen aufgezeigt werden w\u00fcrde. Danach f\u00fchrt unser Weg an der alten Talsperre \u201ePresa de Mala\u201c, welche&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1268,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,22],"tags":[],"class_list":["post-1530","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog","category-kanaren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1530","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1530"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1530\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1531,"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1530\/revisions\/1531"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1268"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1530"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1530"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stueckfuerstueck.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1530"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}